Bei mir bringt „mehr Hülle, weniger Infill“ am meisten: 3 statt 5 Infill-Prozentpunkte merkt man oft kaum, eine zusätzliche Außenwand dagegen schon. Für viele Teile reichen 2–3 Wände, 10–15 % Gyroid oder Cubic und nur an belasteten Stellen lokales Infill. In PrusaSlicer/Orca kann man das über Modifier ziemlich gezielt machen. Auch variable Layerhöhen sparen zwar nicht riesig Material, aber Zeit und oft einige Fehlversuche.
Bei No-Name würde ich nicht gleich die allerbilligste Rolle nehmen, sondern nach Angeboten von halbwegs etablierten Hausmarken schauen und direkt mehrere Rollen kaufen. Wichtig: Filament trocknen – gerade günstiges PLA/PETG wird feucht schnell zur Spaghetti-Orgie. Ich sammle außerdem Fehlprints getrennt nach Material und Farbe; fürs Schreddern oder Filament-Recycling lohnt sich das allein kaum, aber als Testmaterial für Profile ist es praktisch. Welche Materialien und welchen Slicer nutzt du denn aktuell? Dann könnte man die größten Sparhebel wahrscheinlich genauer eingrenzen.