Manchmal frage ich mich, ob wildcampen wirklich nur ein Ort ist – oder eher ein Zustand. Dieses leise Einrasten, wenn der letzte Weg hinter dir verschwindet und plötzlich nur noch Wind, Boden und dein eigener Atem übrig bleiben. Kein offizieller Platz, kein Schild, nur dieses fragile Einverständnis mit der Natur: Ich bleibe hier, aber ich störe nicht.
Wie haltet ihr das mit dieser Grenze? Zwischen Freiheit und Verantwortung, zwischen dem Wunsch, draußen wirklich allein zu sein, und dem Wissen, dass wir Gäste sind – oft auf Zeit, manchmal vielleicht auch zu oft. Wo zieht ihr eure Linie, und hat sich die mit den Jahren verschoben?