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    Affinity ist jetzt kostenlos

    • Grischabock
    • 31. Oktober 2025 um 23:44
      • Apps & Software
    • 1.115 Mal gelesen
    • 0 Kommentare
    • 3 Minuten
    Canva startet das nächste Kapitel

    Kaum ein anderes Kreativprogramm hat in den letzten Jahren so viele Designer, Fotografen und Grafiker begeistert wie Affinity. Die Software stand lange Zeit für professionelle Gestaltung ohne Abo-Zwang – ein klarer Gegenentwurf zu Adobe.

    Doch seit der Übernahme durch Canva hat sich einiges verändert. Nun ist klar: Affinity beginnt ein völlig neues Kapitel – und zwar kostenlos.


    Ein Blick zurück: Wie alles begann

    Die Geschichte von Affinity startete beim britischen Entwickler Serif, der schon früh das Ziel hatte, hochwertige Designsoftware ohne laufende Kosten anzubieten.

    2014 erschien mit Affinity Designer das erste Programm, gefolgt von Affinity Photo und Affinity Publisher.

    Damit entstand eine komplette Suite für Vektorgrafik, Fotobearbeitung und Layoutgestaltung – leistungsstark, modern und zum einmaligen Kaufpreis erhältlich.


    Die Software überzeugte vor allem durch ihre Geschwindigkeit, klare Oberfläche und professionelle Funktionen. Viele Kreative sahen in Affinity eine echte Alternative zu Adobes Creative Cloud – vor allem, weil sie das Abo-Modell satt hatten.


    Die Übernahme durch Canva

    Im Jahr 2024 kam dann die überraschende Nachricht: Canva übernahm Serif samt der gesamten Affinity-Suite.

    Der Schritt machte strategisch Sinn – Canva war längst bekannt für einfache Online-Designs, während Affinity den professionellen Desktop-Markt abdeckte.

    Beides zusammen versprach ein starkes Gesamtpaket: Online-Kollaboration kombiniert mit der Power klassischer Kreativsoftware.


    Für viele langjährige Nutzer war die Freude jedoch gedämpft.

    Die Angst war groß, dass Canva die Affinity-Programme in ein Abo-Modell zwingt oder sie auf einfache Web-Tools reduziert.

    Über Monate blieb unklar, welchen Weg Canva mit der Marke gehen würde.


    Ein Jahr später: Der große Neustart

    Ende 2025 war es dann so weit: Canva stellte das neue Affinity vor – und überraschte alle.

    Statt einer kostenpflichtigen Version oder einem Abo wurde die App komplett kostenlos.

    Die drei bisherigen Programme – Designer, Photo und Publisher – wurden zu einer einzigen App zusammengeführt.

    Alles, was man bisher einzeln installieren musste, steckt jetzt in einem übersichtlichen All-in-One-Werkzeug.


    Die neue App vereint Vektor-, Raster- und Layout-Funktionen in einer einzigen Benutzeroberfläche.

    Du kannst also Illustrationen zeichnen, Fotos bearbeiten und Layouts gestalten, ohne jemals das Programm wechseln zu müssen.

    Das spart Zeit, Ressourcen und macht den Workflow deutlich flüssiger.


    Was sich verändert hat – und was geblieben ist

    BereichFrüherJetzt
    LizenzmodellEinmaliger Kauf pro AppKomplett kostenlos
    ProgrammeDrei separate Apps (Designer, Photo, Publisher)Eine kombinierte App mit allen Funktionen
    PlattformenmacOS, Windows, iPadmacOS, Windows, bald auch iPad
    AccountOhne Login nutzbarKostenloser Canva-Account erforderlich
    DateiformatUnterschiedliche Formate pro AppEinheitliches .af-Format
    Cloud & ZusammenarbeitKein Cloud-FeatureOptionale Verbindung mit Canva zur Zusammenarbeit
    KI-FunktionenKeineErste smarte Werkzeuge aus Canva integriert


    Die vertrauten Funktionen bleiben erhalten: präzise Auswahlwerkzeuge, Ebenen, Masken, RAW-Unterstützung, Echtzeitvorschau und der legendäre Zoom bis auf Mikrometer-Ebene.

    Auch das leistungsstarke Rendering und die GPU-Beschleunigung sorgen weiterhin für flüssiges Arbeiten – egal ob du ein Poster, ein Logo oder ein Magazinlayout gestaltest.


    Neu hinzugekommen ist die Möglichkeit, Designs direkt mit Canva zu verknüpfen.

    So lassen sich Projekte schnell teilen oder gemeinsam bearbeiten, ohne dass du deine Dateien verlierst.

    Wer lieber offline arbeitet, kann das Programm aber auch völlig ohne Cloud-Funktionen nutzen.


    Wie steht es um die alten Versionen?

    Wenn du bereits Affinity Designer, Photo oder Publisher gekauft hast, kannst du sie weiterhin nutzen.

    Canva hat klargestellt, dass die bisherigen Versionen nicht abgeschaltet werden.

    Allerdings gibt es keine Garantie, wie lange zukünftige Updates oder Sicherheits-Patches noch erscheinen.


    Langfristig wird der Fokus eindeutig auf der neuen Version liegen – schon allein, weil sie alle Funktionen bündelt und kostenlos bleibt.

    Projekte aus älteren Versionen lassen sich problemlos importieren, sodass der Umstieg leichtfällt.


    Warum Canva diesen Schritt geht

    Mit der kostenlosen Freigabe von Affinity will Canva offensichtlich den nächsten großen Markt erobern: professionelle Designer.

    Während Canva bisher vor allem im Web-Bereich stark war, öffnet sich das Unternehmen mit Affinity nun den klassischen Agenturen, Fotografen und Grafikprofis.


    Die Idee dahinter: „Design für alle“ – egal ob Einsteiger oder Profi.

    Canva bringt seine Cloud- und KI-Kompetenz ein, während Affinity die solide Basis für präzises, technisches Arbeiten liefert.

    Diese Kombination dürfte in Zukunft eine echte Alternative zu Adobe werden.


    Affinity bleibt Affinity – nur einfacher zugänglich

    Viele hatten Sorge, Canva würde Affinity in ein geschlossenes Ökosystem verwandeln.

    Doch genau das Gegenteil ist passiert: Die App bleibt eigenständig, professionell und frei nutzbar.

    Keine Abo-Falle, keine versteckten Kosten – nur ein kostenloser Canva-Account ist erforderlich.


    Damit öffnet Canva die Tür für eine neue Generation kreativer Menschen:

    Ob du gerade erst anfängst oder seit Jahren professionell arbeitest – das neue Affinity ist ab sofort für dich da, mit allem, was du brauchst.

    • Affinity
    • Designer
    • Grafik
    • Publisher
    • photo
    • Serif
    • Canva
    • Designsoftware
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    • Canva Übernahme
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    Über den Autor

    Auch bekannt unter dem Namen Sandro ist Bauhjahr 86 und lebt in der Schweiz im schönen Kanton Graubünden. Er ist Gründer und Inhaber der Plattform.

    Blogger, Podcaster, Gamer, Streamer, Technikverrückter und Apple Freak.

    Neben Grischabock.ch betreibt er noch diverse andere Projekte und Plattformen zu verschiedenen Themen.

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