Ich halte es inzwischen bewusst simpel: wenige Hauptordner nach PARA (Projects, Areas, Resources, Archive) und darin möglichst wenig Unterordner. Ideen landen erstmal in einer Inbox bzw. Tagesnotiz und werden nur dann zu eigenen Notizen, wenn sie später wirklich relevant sind. Für Projekte nutze ich jeweils eine Startnotiz mit Ziel, nächsten Schritten und Links zu den zugehörigen Notizen.
Tags verwende ich sparsam, eher für Status oder Notiztyp – nicht als zweites Ordnersystem. MOCs baue ich nur für Themen, die tatsächlich wachsen; am Anfang waren meine hübschen Übersichtsseiten vor allem zusätzlicher Pflegeaufwand. Ich hatte mal ein deutlich komplexeres Setup mit vielen Templates und Metadaten, habe es nach ein paar Wochen kaum noch gepflegt. Heute ist die Regel: Wenn eine Struktur beim Erfassen bremst, fliegt sie raus. Entscheidend ist nicht, dass jede Notiz sofort perfekt einsortiert ist, sondern dass ich sie später über Suche, Links oder eine einfache Übersichtsnotiz wiederfinde.